EEG 2009 - Windenergie

Die Vergütungsansprüche für Windenergie-Anlagen werden in den Paragraphen 29-31 EEG 2009 geregelt.

Dabei wird unterschieden zwischen

Für Strom aus Windenergieanlagen nach § 29 EEG beträgt die Anfangs-Vergütung in den ersten fünf Jahren ab der Inbetriebnahme der Anlage 9,25 Cent/kWh, wobei sich der Zeitraum für die Gewährung der Anfangsvergütung bei Unterschreitung des Referenzertrages verlängern kann. Nach Auslaufen der Anfangsvergütung wird bis zum Auslaufen des 20 Jahre dauernden Förderzeitraums eine Grundvergütung in Höhe von 5,02 Cent/kWh gewährt.

Für Strom aus Windenergieanlagen, die eine oder mehrere seit mindestens 10 Jahre bestehende Windenergie-Anlagen endgültig ersetzen (Repowering) erhöht sich die Anfangsvergütung auf 9,75 Cent/kWh (§30 EEG). Die Leistung der neuen Windenergieanlage muss mindestens das Zweifache und maximal das Fünffache der Leistung der ersetzten Windenergie-Anlagen betragen.

Für Strom aus Windenergieanlagen auf dem Meer (Offshore-Windenergieanlagen) nach § 31 EEG beträgt die Anfangs-Vergütung in den ersten zwölf Jahren ab der Inbetriebnahme der Anlage 13 Cent/kWh. Sofern die Anlage vor dem 31.12.2015 in Betrieb geht, erhöht sich die Anfangsvergütung auf 15 Cent/kWh. Die Zeit für die Gewährung der Anfangsvergütung erhöht sich für Windenergie-Anlagen, die weiter als 12 Seemeilen vom Festland entfernt sind. Nach Auslaufen der Anfangsvergütung wird bis zum Auslaufen des 20 Jahre dauernden Förderzeitraums eine Grundvergütung in Höhe von 3,5 Cent/kWh gewährt.

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